Pressenotiz: Konsens vor Ort zu erzielen ist wichtigDie Stellungnahme des bischöflichen Generalvikariat zur Gesamtschuldiskussion im Eichfelder Tageblatt vom 26. Juni 2009 ist für die kommende Diskussion wenig hilfreich. Wenn der Träger einer Schule ein neues Angebote unterbreiten will, wäre es sinnvoll, dieses vor Ort und in der Region mit den anderen Schulen abzustimmen. Solange dieser Konsens nicht erzielt worden ist, kann der Landkreis Göttingen als Schulträger einer katholischen Kooperativen-Gesamt-Schule (KGS) nicht zustimmen, erklärte das Grüne Ratsmitglied Hans- Georg Schwedhelm, Mingerode. Dies ist in diesem Jahr nicht geschehen und kann aus Fürsorge gegenüber den derzeitigen Landkreisschulen auch zukünftig nicht geschehen. Völlig falsch ist die Darstellung von Herrn Wächter vom Bistum Hildesheim, daß die Abstimmung zur KGS in Gieboldehausen gescheitert ist. Bei den drei vorgeschlagen Gesamtschulen im Landkreis Göttingen war das Abstimmungsergebnis in Gieboldehausen am eindeutigsten. Wer eine Schullandschaft mit Angeboten für Hauptschüler und Realschüler in Gieboldehauen erhalten, will muss sich für eine KGS aussprechen, dies haben die Eltern in Gieboldehausen erkannt. Deshalb wird jetzt die geplante zweite Befragung der Eltern in Gieboldehausen nicht scheitern, ist sich Schwedhelm sicher. Natürlich gibt es zwischen den Schulen eine Konkurrenz. Insbesondere wegen der zurückgehenden Schülerzahlen im Haupt- und Realschulbereich. Es stellt sich die Frage, ob es zu der Einrichtung der KGS eine Alternative gibt. Warum arbeiten die Astrid-Lindgren-Schule und die St Ursula-Schule im Hauptschulbereich nicht zusammen? Warum ist nicht eine der beiden Schulen eine Ganztagsschule? Warum werden nicht besondere Angebote für Hauptschüler unterbreitet, damit nicht soviel Kinder eine Förderschule besuchen müssen? Die aktuelle Situation ist für alle Seiten mehr als unbefriedigend. Pressenotiz: Rat der Stadt Duderstadt lehnt Elternbefragung ab.Im September des vergangenen Jahres habe ich den Antrag an den Rat der Stadt Duderstadt gestellt, dass die Verwaltung der Stadt Duderstadt eine Umfrage zu den Betreuungsangeboten für Kinder in der Stadt Duderstadt durchführen soll, erklärte Hans- Georg Schwedhelm, Grünes Mitglied im Rat der Stadt Duderstadt. Bei der Abfrage aller Eltern in der Stadt Duderstadt sollte auch ermittelt werden, in welchen Bereichen Angebote für ihre Kinder fehlen. Dabei ging es mir auch darum, festzustellen, ob die derzeitigen Öffnungszeiten, zum Beispiel der Kindergärten und Kinderkrippen, den Wünschen der Eltern entsprechen. Hierbei geht es sehr oft um die Frage, ob bei einer gewünschten Rückkehr von Frauen in das Berufsleben die Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen ausreichen. Auf Antrag des Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Duderstadt, Herrn Herbold, ist der Antrag im Ausschuss für Jugend, Familien, Senioren und Soziales abgelehnt worden. Der Stadt Duderstadt ist diesem Vorschlag gefolgt und hat auch eine Umfrage abgelehnt. Die Verwaltung hätte auch keinen eigenen Fragebogen entwickeln müssen, sondern mein Vorschlag war es, den Fragebogen, den die Stadt Göttingen für ihre Umfrage benutzt hat, zu verwenden. Das Verhalten der CDU kann ich nur so verstehen, daß überhaupt kein Interesse besteht, den tatsächlichen Bedarf an Kinderkrippen, Kindergärten und Horten feststellen zu lassen, verdeutlichte Hans Georg Schwedhelm Wie soll eine vernünftige Planung erfolgen, wenn der Bedarf bei den Betroffenen nicht festgestellt wird? |


